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Hey zusammen, bin komplett neu im Cannabisanbau und da kommt hin und wieder die ein oder andere Frage und Unsicherheit auf.

Habe gestern meine Livingsoilbeete angesetzt. Benutze 65l Speißwannen, die in 90l Speißwannen stehen um die Drainage aufzufangen um nicht meinen ganzen Balkon zu versauen beim gießen. Hab leider keine passenden Untersetzer für die 65l Wannen gefunden, deshalb die 90l.  Überlege aber die 90l zu Wannen zu flexxen. Macht das Sinn?

Das Verhältnis der einzelnen Teile in meiner Erde:

35l Cocoserde, 30l Wurmhumus und 2.5l Sana Preta Bodenaktivator. Schicht Heu oben drauf zur Feuchtigkeitsspeicherung.

Das ganze habe ich nach dem mischen und befüllen noch mit Nematoden gegen Trauermücken und Engerlinge gegossen/geimpft. Anschließend habe ich die Erde wie auf dem Bild zu sehen in meinen Keller geparkt, wo das ganze jetzt 7 Tage bei Dunkelheit und Kühle steht und zieht. 

Jetzt war ich vorhin bei der Erde schauen wie feucht diese ist und wollte nochmal nachgießen, da ich gelesen hab dass die so 80% Feuchtigkeit benötigt und mir das Substrat zu trocken für 80% war.

Nach dem gießen wollte ich schauen, ob sich Drainage in der 90l Wanne gesammelt hat und hab gesehen, dass da locker so 2l Drainagewasser stand. Das war wahrscheinlich, das Wasser welches gestern noch abgetropft ist nachdem ich es angegossen habe. 

Ich also die schweren 65l Wannen raus gehieft und die 90l Wannen ausgekippt, Ziegelsteine in die 90l Wanne gelegt und die 65l Wanne auf die Steine gestellt, damit die Wannen noch ein wenig vom Boden kommen. 

Jetzt bin ich ein wenig verunsichert, dass das Wasser was rausgelaufen ist zu viele Nährstoffe mitgenommen hat und ich dem Löwenzahn aufm Hof damit was gutes getan hab als ich es weggekippt habe.

Außerdem ist die Erde gut abgesackt. Kann ich ohne Probleme morgen die Erde nochmal auflockern? Macht das was mit den Nematoden die ich gegossen hab? Wollte auch noch Haferflocken untermischen die ich vergessen hab. 

Würde jetzt 2 Tage auch nicht nochmal Wasser ins Substrat geben und beim nächsten mal einen Komposttee verwenden aus Waldkompost und Wurmhumus. 

Hoffe ihr könnt mir meine Fragen beantworten und mir ein wenig Unsicherheit nehmen.

Liebe Grüße

Marc

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1 Antwort

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Herzlich willkommen in der Welt des Cannabisanbaus! Dein Setup klingt schon ziemlich solide, und es ist vollkommen normal, gerade am Anfang ein paar Fragen und Unsicherheiten zu haben. Die Idee mit den unterschiedlich großen Wannen für die Drainage ist clever, auch wenn das Umschichten etwas Arbeit bedeutet. Flexen der 90l Wanne könnte eine Option sein, aber vergewissere dich, dass sie immer noch stabil genug bleibt, um das Gewicht der 65l Wanne zu tragen. Deine Bodenmischung klingt gut durchdacht. Die Zugabe von Nematoden zur Schädlingsbekämpfung ist eine kluge Entscheidung. Das Absacken der Erde ist normal und kein Grund zur Sorge. Du kannst sie auflockern, ohne den Nematoden zu schaden, also mach dir darüber keine Gedanken. Es ist eine gute Idee, beim nächsten Gießen einen Komposttee zu verwenden. Das wird deinen Pflanzen eine zusätzliche Nährstoffquelle bieten. Mach dir keine Sorgen wegen des abgelaufenen Wassers. Es ist unwahrscheinlich, dass es genug Nährstoffe aufgenommen hat. Das Anpflanzen von Kleeblatt als Stickstofffixierer kann eine ausgezeichnete Möglichkeit sein, deine Bodenqualität zu verbessern und gleichzeitig als zusätzlicher Mulcheffekt zu dienen. Kleeblatt hat die Fähigkeit, Stickstoff aus der Luft zu binden und ihn im Boden freizusetzen, was deinen Cannabispflanzen einen natürlichen Schub an Nährstoffen geben kann. Insgesamt klingt es so, als würdest du dich gut vorbereiten und bereits gute Fortschritte machen. Bleib dran und genieße den Prozess des Cannabisanbaus! Wenn du weitere Fragen hast, stehe ich gerne zur Verfügung.

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